EU-Verordnung für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz

EU AI Act – Verantwortung
von Anfang an.

Die EU-KI-Verordnung (AI Act) regelt erstmals umfassend, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz entwickeln, einführen und betreiben dürfen. Je nach Risikostufe eines KI-Systems gelten unterschiedlich strenge Pflichten – von Dokumentation über Transparenz bis hin zu vollständigen Verboten.

Ob als Anbieter, Betreiber oder Importeur von KI-Systemen: Basec unterstützt Sie dabei, Ihre KI-Landschaft rechtssicher einzuordnen und eine gelebte Governance-Struktur aufzubauen – praxisnah statt nur auf dem Papier.

Jetzt Erstberatung sichern Fristen im Überblick White Paper EU AI Act
Der Fahrplan der EU

Diese Fristen gelten für Ihr Unternehmen.

Die Verordnung gilt bereits – ihre Pflichten entfalten sich jedoch gestaffelt bis 2028. Wer die Fristen kennt, kann Prioritäten richtig setzen.

Februar 2025

Verbote für KI-Systeme mit unannehmbarem Risiko treten in Kraft, erste Pflichten zur KI-Kompetenz im Unternehmen gelten.

August 2025

Vorgaben für General-Purpose-KI-Modelle, nationale Aufsichtsstrukturen und das Bußgeldregime greifen.

August 2026

Die Transparenzpflichten greifen: KI-Interaktionen und KI-generierte Inhalte müssen gekennzeichnet werden. Für Bestandssysteme gelten Erleichterungen bis Ende 2026.

Dezember 2027

Die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-KI-Systeme (Anhang III) werden verbindlich – verschoben vom ursprünglichen Termin im August 2026.

August 2028

Auch Hochrisiko-KI, die Sicherheitsbauteil bereits regulierter Produkte ist (Anhang I), muss vollständig konform sein.

Der risikobasierte Ansatz

Nicht jede KI wird gleich behandelt.

Der AI Act unterscheidet vier Risikostufen. Wie streng die Auflagen für ein KI-System sind, hängt davon ab, wie stark es die Rechte und die Sicherheit von Menschen berühren kann.

Unannehmbares Risiko

Verboten: Social Scoring, manipulative KI-Systeme oder biometrische Echtzeit-Überwachung im öffentlichen Raum sind grundsätzlich untersagt.

Hohes Risiko

Strenge Pflichten: Konformitätsbewertung, Risikomanagement, menschliche Aufsicht und lückenlose Dokumentation – etwa bei KI in Personalauswahl, Kreditvergabe oder kritischer Infrastruktur.

Begrenztes Risiko

Transparenzpflichten: Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit einer KI interagieren – etwa bei Chatbots oder KI-generierten Inhalten.

Minimales Risiko

Kaum Auflagen: Die meisten heute eingesetzten KI-Anwendungen fallen in diese Kategorie, freiwillige Verhaltenskodizes werden empfohlen.

Unser Governance-Fahrplan

Von der Bestandsaufnahme zur gelebten Governance.

Statt einer einmaligen Prüfung entsteht so eine Struktur, die mit Ihrer KI-Landschaft mitwächst und neue Anwendungen automatisch mit einordnet.

01

KI-Bestandsaufnahme + Einordnung

Wir erfassen alle eingesetzten und geplanten KI-Systeme und ordnen sie den Risikoklassen der Verordnung zu.

02

Rollen- + Pflichtenklärung

Wir bestimmen, ob Sie als Anbieter, Betreiber oder Importeur gelten – und welche Pflichten daraus konkret folgen.

03

Governance-Struktur aufbauen

Verantwortlichkeiten, Freigabeprozesse und Eskalationswege werden fest in Ihrer Organisation verankert.

04

Richtlinien + Schulung

Klare Leitlinien und Awareness-Trainings befähigen Mitarbeitende zum verantwortungsvollen Umgang mit KI.

05

Kontinuierliches Monitoring

Neue KI-Anwendungen und regulatorische Änderungen werden laufend erfasst und bewertet.

Häufig gestellte Fragen

Antworten rund um den EU AI Act.

Die wichtigsten Fragen unserer Kunden zu Pflichten, Fristen und Umsetzung – kompakt beantwortet.

Was ist der EU AI Act?

Der EU AI Act ist die weltweit erste umfassende Verordnung für Künstliche Intelligenz. Sie regelt risikobasiert, wie KI-Systeme in der EU entwickelt, in Verkehr gebracht und betrieben werden dürfen – von Verboten für besonders riskante Anwendungen bis zu Transparenzpflichten für einfache KI-Tools.

Welche Risikoklassen gibt es?

Der AI Act unterscheidet vier Stufen: unannehmbares Risiko (verboten), hohes Risiko (strenge Pflichten wie Konformitätsbewertung und Dokumentation), begrenztes Risiko (Transparenzpflichten) und minimales Risiko (kaum Auflagen). Die meisten aktuell eingesetzten KI-Anwendungen fallen in die letzten beiden Kategorien.

Wer ist vom AI Act betroffen?

Betroffen sind Anbieter, Betreiber, Importeure und Händler von KI-Systemen, die in der EU eingesetzt werden – unabhängig davon, ob die KI selbst entwickelt oder zugekauft wurde. Welche Pflichten konkret gelten, hängt von Ihrer Rolle und der Risikoklasse des jeweiligen Systems ab.

Ab wann gelten die Pflichten des AI Act?

Die Verordnung gilt bereits, ihre Pflichten entfalten sich jedoch gestaffelt: Seit Februar 2025 gelten die Verbote für unannehmbare Risiken, seit August 2025 die Vorgaben für General-Purpose-KI-Modelle und das Bußgeldregime. Seit August 2026 greifen die Transparenzpflichten. Die Pflichten für Hochrisiko-KI nach Anhang III wurden durch den Digital Omnibus auf den 2. Dezember 2027 verschoben, jene für KI-Sicherheitsbauteile regulierter Produkte (Anhang I) auf den 2. August 2028. Grund der Verschiebung ist der Verzug bei den harmonisierten europäischen Normen, auf denen die Konformitätsbewertung aufbaut – die Pflichten selbst bleiben bestehen, es verschiebt sich nur ihr Startzeitpunkt.

Was passiert bei Verstößen gegen den AI Act?

Verstöße können je nach Schwere mit Bußgeldern von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden – für verbotene KI-Praktiken gilt der höchste Bußgeldrahmen. Bei weniger gravierenden Verstößen drohen niedrigere, aber weiterhin empfindliche Strafen.

Was kostet die Umsetzung einer KI-Governance?

Die Kosten hängen von der Anzahl und Risikoklasse Ihrer KI-Systeme sowie dem bestehenden Reifegrad Ihrer Prozesse ab. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme erstellen wir Ihnen ein transparentes, auf Ihre KI-Landschaft zugeschnittenes Angebot.

Wie unterscheidet sich der AI Act von der DSGVO?

Die DSGVO regelt den Schutz personenbezogener Daten, der AI Act hingegen die Entwicklung und den Einsatz von KI-Systemen als solche – unabhängig davon, ob personenbezogene Daten verarbeitet werden. In der Praxis überschneiden sich beide Regelwerke häufig, etwa wenn KI-Systeme mit personenbezogenen Daten trainiert oder betrieben werden, und sollten daher gemeinsam betrachtet werden.

Wie unterstützt basec Sie bei der KI-Governance?

Wir begleiten Sie von der KI-Bestandsaufnahme über die Rollen- und Pflichtenklärung bis zum Aufbau einer gelebten Governance-Struktur mit Richtlinien, Schulungen und kontinuierlichem Monitoring – entlang unseres fünfstufigen Governance-Fahrplans.

Ansprechpartner

Zwei Menschen, ein Ansprechpartner.

Sie müssen nicht erst herausfinden, an wen Sie sich wenden. Ihre Anfrage nimmt Tim Will auf, organisatorisch wie fachlich, und stellt bei Bedarf gern einen Termin mit Julian Schlosser her.

Julian Schlosser Experte EU AI Act

Er ordnet KI-Systeme entlang der Risikostufen der Verordnung ein und kennt die Pflichten, die daran hängen: Dokumentation, Transparenz, menschliche Aufsicht und die Frage, ob Sie Anbieter oder Betreiber sind. An dieser Einstufung entscheidet sich Ihr gesamter Aufwand.

Termine und fachliche Fragen über Tim Will
Ihr Kontakt Tim Will Kunden- und Partnermanagement

Angebote, Projektzuschnitt und Termine. Er nimmt auch fachliche Fragen auf und vermittelt, wenn es tiefer gehen soll, einen Termin mit Julian. Auch dann der Richtige, wenn Sie erst einmal wissen wollen, welche Ihrer KI-Anwendungen überhaupt unter die Verordnung fallen.

tim.will@basec.de +49 6326 346 3005
Jetzt handeln

Wie hoch ist Ihr KI-Risiko?

Wir zeigen Ihnen schnell und strukturiert, wo in Ihrer KI-Landschaft Handlungsbedarf besteht.

Jetzt Erstberatung sichern
  • Klare Einordnung Ihrer KI-Systeme in Risikoklassen
  • Pragmatischer Fahrplan statt Blackbox-Beratung
  • Integrierte Betrachtung von Datenschutz und IT-Sicherheit
Warum Unternehmen auf basec vertrauen
Struktur trifft Tempo

basec sorgt für effiziente Umsetzung statt endloser Theorie: mit klaren Prozessen, prüffertigen Dokumenten und technischer Begleitung auf Augenhöhe.

Sicherheit mit Bestand

Wir schaffen Strukturen, die wachsen können – von der Erst-Implementierung bis zur kontinuierlichen Verbesserung begleiten wir Sie nachhaltig durch alle KI-Governance-Anforderungen.

Praxis über alle KI-Anwendungsfälle hinweg

Ob Chatbot, Recruiting-Tool oder KI-gestützte Qualitätskontrolle: Wir kennen die regulatorischen und technischen Besonderheiten unterschiedlichster KI-Anwendungen und passen Governance-Maßnahmen praxisnah an Ihren Anwendungsfall an – statt Standardlösungen von der Stange.

Zertifizierte Qualität

Als Partner der Allianz für Cybersicherheit, BITMi-Mitglied und ISO-9001-zertifiziertes Unternehmen stehen wir selbst für die Standards ein, zu denen wir Sie beraten.

Unsere Case Studies ansehen

Heute handeln. Morgen geschützt sein.

Sprechen wir unverbindlich über Ihre Security-Herausforderungen. Suchen Sie sich direkt einen freien Termin aus – 30 Minuten, ohne Vorbereitung.

Jetzt Erstberatung sichern