IKT-Informationsregister nach DORA
Die Musterstruktur mit Beispieldaten über alle sechs Registerblöcke.
Das Register ist die Bestandsaufnahme, auf der bei DORA alles Weitere aufbaut. Wer es einmal sauber aufgesetzt hat, beantwortet Aufsichtsfragen aus einer Datei statt aus zwölf Ordnern.
Die Musterstruktur zeigt, welche Felder das Register führt und was in jedes gehört: die meldende Entität, die vertraglichen Vereinbarungen, die kritischen oder wichtigen Funktionen, die direkten IKT-Dienstleister, deren Unterauftragnehmer und die Bewertung des Konzentrationsrisikos. Jede Zeile steht mit einem Beispielwert und mit der Anforderung daneben, die dahintersteht.
Die Beispieldaten stammen von der Meridian Bank GmbH, einem frei erfundenen Institut. Das ist Absicht: An einer ausgefüllten Zeile ist schneller zu erkennen, was ein Feld verlangt, als an einer Feldbeschreibung. Der Fall zieht sich durch alle Blöcke durch, samt der Kette vom Direktanbieter über den Subunternehmer bis zum Rechenzentrum in einem Drittstaat.
Kostenfrei und ohne Anmeldung. Drei Seiten A4, alle Namen und Werte frei erfunden.
Was die Musterstruktur nicht ist
Sie ist eine didaktische Vereinfachung, kein einreichungsfähiges Register. Das vollständige regulatorische Datenmodell umfasst 15 Untertabellen mit 108 Datenpunkten und 178 Validierungsregeln. Wer einreichen muss, arbeitet gegen die Taxonomie der Aufsichtsbehörden, nicht gegen dieses Blatt. Die Musterstruktur soll klären, welche Fragen zu beantworten sind, bevor die Datei entsteht.
Grundlage: DORA Art. 28 Abs. 3 in Verbindung mit dem ITS (EU) 2024/2956 und dem EBA-Datenmodell vom 17. Dezember 2024. Stand: Mai 2026.
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Vom ausgefüllten Register zum belastbaren IKT-Risikomanagement: