Lieferantenbewertung
Die Triage-Matrix aus dem Buch, dazu die Excel-Vorlage, mit der sich der Lieferantenstamm durcharbeiten lässt.
Kein Unternehmen kann jeden Lieferanten gleich tief prüfen. Die Frage ist nicht, ob priorisiert wird, sondern ob nach einer nachvollziehbaren Regel oder nach Bauchgefühl.
Die Matrix aus dem Buch beantwortet das in drei Teilen. Teil 1 bewertet fünf Kritikalitätsdimensionen, von Datenzugang bis Substituierbarkeit, mit ein bis drei Punkten. Die Summe ergibt den Tier: A kritisch, B relevant, C unkritisch. Teil 2 legt fest, was jeder Tier an Prüfformat, Nachweis, Prüffrequenz und Vertragsklauseln verlangt. Teil 3 beantwortet die Fälle, an denen es in der Praxis hakt: Der Lieferant verweigert die Auskunft. Er hat keine Zertifizierung. Sein Score verschlechtert sich. Bei ihm gab es einen Sicherheitsvorfall.
Die Vorlage zum Arbeiten
Die Matrix ordnet ein, die Excel-Vorlage arbeitet den Bestand ab. Sie ist das Arbeitsdokument, mit dem wir in Projekten den Lieferantenstamm erfassen: je Zeile ein Lieferant, dazu die Bewertung von Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit, die Frage nach personenbezogenen Daten, die daraus folgende Einstufung als informationssicherheitsrelevant, die vertraglichen Mindestanforderungen, die Abhängigkeiten und das Datum der letzten Prüfung. Ein zweites Blatt erklärt das Vorgehen Schritt für Schritt.
Die beiden sind nicht dasselbe in zwei Formaten. Die Matrix ist der Maßstab, nach dem Sie einstufen. Die Vorlage ist die Liste, in der das Ergebnis steht. Wer beides nutzt, trägt die Tier-Zuordnung aus der Matrix in die Spalte der Mindestanforderungen ein.
Kostenfrei und ohne Anmeldung. Im ZIP liegt eine einzelne Excel-Datei, dieselbe, die auch im ISMS Toolkit im Modul Lieferantenmanagement steckt.
Was im ZIP liegt
Eine einzige Datei: Lieferantenbewertung Arbeitsdokument.xlsx. Das ZIP ist nur die Verpackung, damit die Tabelle den Weg über Mailfilter und Downloadsperren unbeschadet übersteht. Entpacken, öffnen, ausfüllen.
Zur Tabelle selbst, weil eine fremde Office-Datei ein berechtigtes Zögern wert ist: Sie enthält keine Makros und überhaupt keine Formeln, sie rechnet nichts und lädt nichts nach. Es gibt keine Verknüpfungen nach außen, keine eingebetteten Objekte, keine versteckten Blätter. Zwei Blätter, eines erklärt das Vorgehen, das andere ist die Liste. Personenbezogene Daten oder Kundendaten stehen nicht darin, die Zeilen heißen „Lieferantenname 1“ bis „Lieferantenname 15“.
Weiter im Thema
Die Vorlage ist ein Modul aus einem größeren Satz. Die Richtlinie zum Lieferantenmanagement, auf die sie sich bezieht, liegt im Toolkit daneben: